Hallo liebe Stricker-Freunde,

Immer wieder in unserem Leben trennen wir uns von Gewohnheiten, Dingen und Lebensabschnitten. Wir brechen zu neuen Zielen auf, setzen andere Prioritäten. An einem solchen Punkt bin ich mit meiner Frau nun angelangt. Es ist kaum zu glauben, dass es über 30 Jahre her ist, seit ich mit dem ersten Prototyp eines Rollstuhl-Bikes die ersten Kurbelbewegungen gemacht habe – damals einfach an meinen ausgedienten Basketballrollstuhl geschweißt. Mir kommt es vor, als wäre das erst vor kurzem gewesen.

Aber die Zeit verging wie im Flug. Nun haben auch wir das Rentenalter erreicht und befinden uns seit dem 1. April 2020 offiziell im Ruhestand.

Lange habe ich mit mir gerungen, mich von meinem Herzensprojekt „Handbikes“ und den außergewöhnlichen Mitarbeitern zu verabschieden. Dieser Schritt ist ein gravierendes Ereignis für mich und er fällt mir gewiss nicht leicht. Die vielen vergangenen Jahre werden uns immer in wertvoller Erinnerung bleiben.

Die Firma R & E Stricker Reha-Entwicklungen GmbH wird nun von meinem Bruder Edgar Stricker als alleinigem Geschäftsführer weitergeführt, wir wissen sie bei ihm in guten Händen. Wann immer mein technisches Know-how gefragt ist, stehe ich meinem Bruder selbstverständlich weiterhin gerne unterstützend zur Seite. 

Die Anfangszeit unserer ersten Jahre ist mir noch gut in Erinnerung. Wie kam ich auf die Idee ein Rad vor einen Rollstuhl zu spannen? Damals Ende der Achtziger gab es weitaus weniger Möglichkeiten für Rollstuhlfahrer Sportarten auszuüben, als heute –Tischtennis, Basketball, Rennrollstuhl, um einige zu nennen. Ich wollte mit meiner Frau Cornelia einfach einmal wieder Fahrradfahren und das nicht mit einem Rennrollstuhl. Der Gedanke war, es müsste doch möglich sein, mit Handkurbeln und einer entsprechenden Fahrradschaltung ein vor den Rollstuhl gebautes Rad anzutreiben und zwar einfacher als mit Greifreifen. Inspiriert wurde ich durch die damals gerade immer beliebter werdende Mountain-Bike-Szene und die damit einhergehende Weiterentwicklung der Fahrradschaltungen. Mit dem oben erwähnten Prototyp konnte ich auf unserer legendären 1.Mai-Tour im Jahre 1989 erstaunliche 40 km zurücklegen. Der Beweis war erbracht – es ist möglich! Damals natürlich noch ohne Motorunterstützung. 

Die Begeisterung und das Interesse von Menschen in ähnlicher Situation an unserem Rollstuhl-Fahrrad war riesig. Damit hatten wir so nicht gerechnet. Diese simple Idee hatte also das Potential die Lebensqualität von vielen weiteren Menschen zu verbessern. Das wollten wir niemandem vorenthalten. Die Gründung unserer eigenen Firma war damit vorprogrammiert. Der Rest ist Geschichte…und eine neue wundervolle Zeit ist für uns angebrochen.

Bevor wir uns nun endgültig unserer nächsten großen Herausforderung – dem Leben im Ruhestand – stellen, möchten wir noch unseren Dank aussprechen. Unsere tiefe Anerkennung gilt heute vor allem Ihnen, unseren Kunden und allen Geschäftspartnern, als auch allen Mitarbeitern des Stricker-Teams in Bühl und Wiesenbach und meinem Bruder Edgar für die vielen kleinen und großen Dinge, die wir all die Jahre gemeinsam entwickeln durften, denn ohne den Beitrag eines jeden Einzelnen wäre die Firma nicht das, was sie heute ist. Ein ganz spezieller und ganz großer Dank gilt meiner Frau Cornelia für ihre große Unterstützung, ohne die das Ganze für mich nicht möglich gewesen wäre.

Abschließend weisen wir ich noch darauf hin, dass unsere Niederlassung Heidelberg in Wiesenbach seit dem 01.04.2020 geschlossen ist. Bitte kontaktieren Sie deshalb ab sofort bei Reparaturen und sonstigen Fragen rund ums „Handbike“ am besten die großartigen Mitarbeiter im Firmensitz in Bühl unter der Telefonnummer 07223-72510.

Machen sie das Beste aus allem und vergessen sie nicht, nichts ist unmöglich.

Mit herzlichen Wünschen für ein gesundes, glückliches und außerordentliches Leben,

Ihr Reiner Stricker und Cornelia Klingel-Stricker

 

In unserer Pionierwerkstatt sind in letzter Zeit ordentlich die Funken gesprüht. Der Grund dafür ist unser neues Crossbike. Ab 2020 bieten wir damit grenzenloses Fahrvergnügen. Mit einer Motorleistung von 1500 - 2500 Watt und unterschiedlicher Geschwindigkeit ist es perfekt für unbefestigtes Terrain und jedes sportliche Off-Road-Spektakel. Als echter Allround-Abenteurer ermöglicht es eine dynamische Performance für Allwetter-Fahrten auf Wald- & Feldwege, anspruchsvollen Trails und sportlichen Bergtouren. Wer das Crossbike im alltäglichen Straßengebrauch bevorzugt, wählt einfach die geeignete Bereifung. Komfort und Fahrspaß auf jeder Art von Gelände sind garantiert.

Klingt interessant? Wir benachrichtigen Sie gerne, sobald das Crossbike verfügbar ist. Teilen Sie uns dazu einfach Ihr Interesse mit, und melden sich zum Newsletter an.

 

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Die Die Handbike-Ziehstange ermöglicht es, ein Lomo 360 oder jedes andere Stricker- Handbike, an ein Fahrrad anzuhängen. Die ziehende Person kann so z.B. auf gefährlichen Straßen den Rollstuhlfahrer kontrolliert ziehen. Auf ungefährlichen Straßen (z.B. Waldwegen) kann der Rollstuhlfahrer dann wieder selbst aktiv werden und mit dem Handbike weiterfahren.

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720 Km von Bühl nach Paris in einier Woche. Sommer 2014

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Absofort werden die Tetraspezialgriffe mit Kunstleder überzogen und standardmäßig (ohne aufpreis) in unsere Tetra-Ausstattung integriert.

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Trends auf der Rehab in der Messe Karlsruhe
Meistens kommt es auf individuelle Lösungen an
Quelle: BNN - Monika John


Karlsruhe. Drei Handgriffe sind notwendig, und schon mutiert der Rollstuhl zum flotten Dreirad. „Das Klemmsystem macht’s möglich“, erklärt Reiner Stricker, Inhaber von Stricker Handbikes in Bühl. Der Elektronik-Ingenieur, der selbst seit über 40 Jahren Rollifahrer ist, hat das Handbike vor 25 Jahren erfunden. Von Baden aus begann dessen Siegeszug durch die Republik. Auf der Rehab, der 18. Internationalen Fachmesse für Rehabilitation, Therapie und Prävention in der Messe Karlsruhe, ist der Stricker-Stand Treffpunkt vieler sportlich wirkender Rollstuhlfahrer. Auch bei den Handbikes ist übrigens der Trend zum unterstützenden Elektro-Motor nicht zu übersehen. „Das macht speziell bei Steigungen Sinn. Schultern und Rücken werden nicht überlastet“, sagt Stricker. Der Preis für E-Handbikes beginnt bei nahe 3 000 Euro und steigert sich, je nach Zubehör. „Man fällt damit auf“, hört man aus Rollstuhlfahrerkreisen. „Es ist ein echter Image-Gewinn.“ Bundesfinanzminister Schäuble trainiert übrigens auch mit Stricker-Handbikes. „Aber ohne Motor, Schäuble ist hart“, kommentiert Reiner Stricker. Sportlich ist auch Eike Heitkamp aus Elmshorn auf der Messe unterwegs: mit einem für Rollstuhlfahrer umgebauten Segway der italienischen Firma Genny Mobility. Der 73-Jährige hat das interessante Fahrzeug auf der vergangenen Rehab für sich entdeckt. Was er dafür bezahlt hat? „Rund 17 000 Euro.“ Die Krankenkasse habe nur wenig dazu gegeben. „Die Gesundheitsausgaben im Bereich Medizinprodukte betrugen in Deutschland im Jahr 2012 insgesamt 29 Milliarden Euro“, so Britta Wirtz, Chefin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK), gestern bei der Rehab-Eröffnung. Davon seien 15,2 Milliarden Euro auf Hilfsmittel und 12,8 Milliarden Euro auf sonstigen medizinischen Bedarf entfallen. Die Deutsche Rentenversicherung habe im Jahr 2013 Bruttoaufwendungen von 5,84 Milliarden Euro für Rehabilitationen ausgegeben. „Die angestrebte Verbesserung der Lebensqualität hat klare wirtschaftliche Aspekte“, so Wirtz. Für Menschen mit Handicap sind speziell eingerichtete Küchen notwendig. Die Rehab zeigt eine Musterküche der Schreinerei Wohngut in Todtnau. Deren Inhaber, Schreinermeister Marcus Steiger, erklärt einige der cleveren Details: Die Arbeitsflächen sind höhenverstellbar, die Hängeschränke fahren auf Knopfdruck auf Augenhöhe herunter, das Innenleben von Schränken kommt dem Rollstuhlfahrer entgegen. Das alles in Massiv-Eiche, pflegeleicht, mit modernen Küchengeräten. Kostenpunkt: 36 000 Euro. „Wir bauen die Küche detailgenau nach den Bedürfnissen des Kunden“, erklärt Steiger. Ein paar Schritte weiter dreht sich alles um Treppen-Lifter und Fahrstühle, die nachträglich an das Haus oder auch im Inneren installiert werden. Hermann Degen, Inhaber von Liftec in Donaueschingen, erkennt einen zunehmenden Bedarf. Nicht nur behinderte Menschen, sondern vor allem Senioren sehnten sich nach Komfort und Lebensqualität. Wichtig seien immer individuelle Lösungen.

 

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